Christoph Grab

ROOT AREA

Christoph Grab - saxes
Marcel Thomi - hammond
Elmar Frey - drums
- Guests: -
Nicole Johänntgen - saxes
Victoria Mozalevskaya - saxes


Social Music / Soul Jazz

Heute wird gern vergessen, dass der Jazz nicht nur eine einzigartige Kunstform, sondern auch eine soziale Musik ist. Dieser soziale Aspekt tritt insbesondere dort in den Vordergrund, wo es nicht um epochale Innovationen oder gewagte Experimente geht, sondern darum, ein "Nachbarschaftspublikum" mit musikalischer Seelennahrung zu versorgen. Darum spricht man in diesem Zusammenhang gerne von Soul Jazz. 

Die Hammond-Orgel ist ein sehr spezielles Instrument: Mit ihren Wundertüten-Sounds und fröhlich blubbernden Bassläufen ist sie aus dem Soul Jazz nicht wegzudenken. Mit ROOT AREA präsentiert der Saxophonist Christoph Grab seine gleichermassen zeitgemässe und zeitlose Variante von Soul Jazz inklusive Hammond-Power. 

Der Kern von ROOT AREA wird durch Grab, den Hammond-Spezialisten Marcel Thomi und den Schlagzeuger Elmar Frey gebildet - sie waren über etliche Jahre erfolgreich als Trio unterwegs. Nun wird die nächste Stufe gezündet: Mit einem aus Eigenkompositionen bestehenden Repertoire (8 x Grab, 1 x Frey) und mit exquisiter saxophonistischer Unterstützung durch Nicole Johänntgen und Victoria Mozalevskaya. Dank der exemplarischen Eingespieltheit des Trios und der schnellen Auffassungsgabe und beeindruckenden improvisatorischen Spontaneität von Johänntgen und Mozalevskaya brauchte man bloss einen Tag, um das Debütalbum von ROOT AREA einzuspielen.

Das Repertoire ist äusserst abwechslungsreich, wobei vornehmlich auf Feelgood-Moods und prägnante Grooves gesetzt wird. Dabei verfolgt Grab seine musikalischen Roots bis zum Urner Volkslied „Meiteli wänn du witt go tanze“ und damit bis in seine Kindheit zurück. „Abyss“ hat eine jamesbondige Melodie. „Harlekin“ löst mit seiner Verbindung von Emphase und Melancholie grosse Gefühle aus. Das Stück „In Communion“ ist Krishnamurti gewidmet und hat einen spirituellen Touch, der durch den „churchy“ Sound der Orgel verstärkt wird. Das Titelstück hat einen Second-Line-Groove, der einem sofort in die Beine fährt und den man auch in New Orleans kaum besser hinkriegen würde … Und in seinem Stück „We’re Coming to Town“ entwickelt der Drummer Frey einen wunderbaren Swing-Drive, an den in der Schlussnummer „Love in the Mist“ angeknüpft wird.

ROOT AREA werden in Zukunft mit ihrer Energie und Spielfreude ganz sicher in vielen verschiedenen Nachbarschaften für gute Laune und glühende Ohren sorgen.

Johannes Kaltrein

 

Konzerte

07.07.2021 ROOT AREA feat. Nicole Johänntgen Zug, Casino
05.11.2021 ROOT AREA (Grab, Johänntgen, Thomi, Frey) Biel, Literaturcafé
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