PRESSE ZUR CD SCIENCE FICTION THEATER - Pimp Town:

"Fünf Mann im All
Das legendäre Raumschiff Orion pflügt durch ferne Regionen und landet scheppernd mitten unter The Munsters in einer Bar, wo Tamara Jagellovsk und BarbarelIa ein Solo für U.N.C.L.E. tanzen, während irgendwo die Supernova aufscheint, am Ende aber das ganze Theater von Lemmy Caution geklärt wird. Wenn das Züricher Science Fiction Theater aufspielt, tönt es, als sei der ganze Soundtrack-Trash aus billigen bis kultigen Horrorfilmen, Krimis und Zukunftswahn früherer Jahrzehnte neu aufbereitet und zur Grundlage gepflegter bis furioser Improvisationen erhoben. Avantgarde-Spielarten und Elektronik trifft auf einfache Melodien und Grooves, wie der Commander dieses Quintetts bestätigt. Der heißt Christoph Grab und ist seit 1998 Professor für Saxofon und Improvisation an der Jazzfakultät der Hochschule für Künste Zürich. Sein Ensemble ist ganz offensichtlich ausgestattet mit einem untrüglichen Gespür für mehr als eine Dimension: ,,Die Musiker von SFT verbindet die Freude am Aufeinanderprallen-Lassen von musikalisch entgegengesetzten Polen: Das Süße trifft auf das Schräge, das punkig Harte auf schwelgerische Easy-Listening-Klänge, Grooves kontrastieren mit flächigen Soundscapes, Komposition ist gleichwertig mit 'instant arranging' und Improvisation, die todernste Kunst kollidiert mit dem augenzwinkernden Spiel mit musikalischen Klischees", lautet die Selbstdarstellung. Auf dem Debüt ,,Pimp Town"(Traumton/Indigo) wird nirgends gefleddert, wie Grab betont. ,,Es gibt keine konkreten Zitate, die Musik ist auf meinem Mist gewachsen. Sie spielt aber bewusst mit musikalischen Motiven, die aus SciFi oder Kriminalfilmen kommen könnten." Dabei scheinen die Wurzeln der Mitglieder von SFT - Rock, Punk, Elektronik, Jazz - ein Fundament zu liefern für die Lust des Quintetts am Improvisieren. Wie viel Improvisation steckt in der Musik der Züricher? ,,Viel! Fix sind nur die Gerüste der Stücke. Live werden sie immer wieder neu geboren. Jeder kann das Ruder rumreißen und dem Song neue Impulse geben. Wir gehen auf der Bühne also mit einer improvisierenden Grundhaltung an die Stücke ran und überraschen uns und das Publikum immer wieder mit neuen Ideen", kommentiert der junge Professor, der neben seinem Einsatz beim SFT noch in einer Menge anderer Projekte involviert ist.2
Jazzthing #83, Uli Lemke, 4/2010

"Wer hat´s erfunden? Die Schweizer. Okay, nicht alles sicherlich, aber der ein oder andere hat das Talent, bereits Erfundenes kongenial in die Neuzeit zu versetzen bzw. einer Frischzellenkur zu unterziehen. Mastermind der Band ist der Saxophonist und Komponist Christoph Grab aus Zürich. Gemeinsam mit einigen „Wilden“ hat er und haben sie das Science Fiction Theater ins Leben gerufen und lassen uns an ihren Kompositionen teilhaben. Acht Stücke, die sich wie ein roter Faden durch die cineastische Welt ins Jenseits verbannt der Jahre vor 1980 ziehen. „Pimp Town“ ist Kopfkino der besonderen Art.
Wenn man sich von Filmmusikkomponisten wie Lalo Schifrin, Nino Rota oder Ennio Morricone inspirieren lässt, dann ist es sicherlich keine Frage, dass am Ende eben so etwas wie „Pimp Town“ im Player landet. Filmmusik wie zu besten Sendezeiten. Was waren das noch für Schätze, als bereits die Musiken diverser Kinofilme Bilder im Hirn automatisch zum Laufen brachten - „Once Upon A Time In The West“, „La Dolce Vita“, „Der Pate“, „Der große Coup“, „Dirty Harry“, „Spiel mir das Lied vom Tod“ oder „Mein Name ist Nobody“ - Sie wissen was ich meine? Kopfkino eben. Und genau dies funktioniert mit den Stücken von Science Fiction Theater perfekt.
Auch wenn man erst neue Bilder erfinden muss, so ist die Erinnerung an eben genau diese Zeit sofort abrufbar. Da flackern Bilder aus alten Krimis vor den Augen, von Science Fiction Filmen wie Raumschiff Orion, italienische Westernfilme oder schnulzige, rührselige  B-Movies. Mit einer guten Portion Humor, perfekten 60er Jahre Soundpaketen, den Beats und dem Souljazz der damaligen Zeit und viel Herzblut, gepaart mit den technischen Möglichkeiten elektronischer Klangverarbeitung heutiger Tage entstanden Titelmelodien, die den Hörer um Jahre zurückwerfen. Ein Easy Listening-Mix der vor Spannung kribbelt. Soundtracks die entführen. Dafür sorgen an den Instrumenten neben Christoph Grab an den Gitarren Flo Stoffner, an den Synths und Rhodes Christian Roesli, Flo Goette am Bass und Tobias Schramm am Schlagwerk und an den Percussion. Musiker aus den unterschiedlichsten Genre, die sich aber auf einen gemeinsamen Nenner perfekt eingrooven. Es vibriert und prickelt von Kopf bis Fuss. Urbanes Musikgut nicht nur für Cineasten."
monstersandcritics.de, Rainer Molz, 26.03.2010

"Raumpatrouille Orion landet auf dem Planeten der Affen, trifft dort auf Mr. Spock aus dem Raumschiff Enterprise und liefert sich mit halbseidenen Gangstern Marke Edgar Wallace eine wilde Schießerei. So oder so ähnlich könnte man den vorliegenden Soundtrack des Science Fiction Theaters beschreiben. Dabei gestatten uns der Zürcher Ausnahme-Saxophonist und seine "Pulp-Truppe" einen Einblick in den ganz persönlichen Soundkosmos ihrer Jugendtage. So entstehen neben nostalgisch-melancholischen Erinnerungen an längst vergangene Kino- und TV-Zeiten einige aufregende Jazz-Experimente für Groove-Feinschmecker mit einem Faible für feingewürzte Kracheinlagen."
inmusic, Simone Theobald, April 2010

"Das Quintett um den Züricher Saxophonprofessor Christoph Grab entwirft eine Soundmetropole, in der sich Aliens und Weltraum-Cowboys, deutsche Raumschiffbeamte, bizarre Surf-Geister und intergalaktische Detektive zwischen Cocktailbar und zwielichtiger Absteige tummeln. Stimm-Samples, Stil-Anleihen von Surf über Soul bis zu TV-Easy-Listening und Avantgarde-Jazz und ein gnadenlos hedonistischer Partyansatz machen Pimp Town zu einer Spaßangelegenheit erster Güte."
Kieler Nachrichten, Manuel Weber, 23.03.2010

"Ursprünglich war „Science Fiction Theater“ eine US-Fernseh-Serie, die Mitte der 1950er Jahre den wissbegierigen Zuschauer mit wundersamen, pseudowissenschaftlichen Geschichten über UFOs, Telepathie, Außerirdischen und Robotern in ihren Bann zog. Das heute existierende „Science Fiction Theater” dagegen ist eine real aufspielende Jazz-Kombo aus der Schweiz unter der Leitung von Christoph Grab, die nach mehr als 50 Jahren Interimszeit den Soundtrack jener Episoden noch einmal aufrollt, allerdings mit den Mitteln und dem Verständnis der heutigen Zeit. Der Saxophonist Grab, Absolvent der Swiss Jazz School Bern, gehört zur Garde der jungen Schweizer Musiker, die mühelos Jahrzehnte stilistisch überbrücken können, ohne sich dabei das Skelett zu verstauchen. Als studiertem Jazzmusiker fällt es ihm dabei scheinbar besonders leicht, den Geist der mittlerweile zur TV-Historie zählenden Science-Fiction-Serien wieder aufleben zu lassen und ihn mit all seinen trashigen Kuriositäten mit der professionellen Abgeklärtheit der heutigen Zeit zu verbinden. Seine Mitstreiter, der Rock-Drummer Tobias Schramm, der Bassist mit Punk-Wurzeln Flo Goette, der Synthie-Freak Christian Roesli und der Rock-Gitarrist Florian Stoffner geben sich alle Mühe, eine ausgewogene Balance zwischen Schrägem und Seriösem zu halten, damit die Mischung aus 60er-Jahre-Souljazz, elektronischen Soundscapes, Filmmusik-Groove, Improvisation, Frickel-Jazz und Easy Listening glaubwürdig und vor allem innovativ bleibt. „Pimp Town” beweist eindrucksvoll, dass ihnen das außerordentlich gut gelungen ist."
www.sound-and-image.de, 16.03.2010

"Schweizer Ersatzteile aus diversen Werkstätten
Es gefällt, wie diese fünf Schweizer ihre Ersatzteile aus diversen musikalischen Werkstätten zu einem Vehikel verlöten, das trotz eines gewissen Oldtimer-Flairs sehr flott drauflos rollt. Souljazz der Sechziger mit Saxofon, Synthie-Gezwitscher und Soundtrack-Stimmungsflächen verbinden sich zum groovenden Mix, bei dem allerlei Sprechgeräusche beim Hörer den Eindruck noch verstärken, er genieße den Soundtrack eines imaginären Agententhrillers aus den Sechzigern.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht Saxofonist Christoph Grab, Professor an der Hochschule der Künste Zürich und Komponist von sechs der acht Tracks; "Sweet Paranoia" findet sich hier in zwei Versionen, besonders schön klingt der Low-Fi-Remix von Ephrem Lüchinger. Grab erweist sich als vielseitiger Solist, der vom fetzigen R&B-Riff über flächige Atmosphären bis hin zur freien Jazz-Improvisation alles drauf hat. In den Soundtrack-Landschaften setzt Christian Roesli mit Synthesizer, Fender Rhodes und elektronischen Effekten Akzente. Und wenn's funky wird, geben Bassist Flo Goette, Gitarrist Flo Stoffner und Drummer Tobias Schramm den Takt vor.
In einem Track wie "I Spy" fügen sich die verschiedenen Bausteine des Konzepts zum besonders gelungenen Glanzstück - zur Tonspur eines Film Noir mit Gänsehauteffekten inklusive Schlagzeuggewirbel. Aber auch Titel wie "Dirdy Birdy", "Brainwash", "Esmeralda" oder "Killertomaten" sprechen für sich und lassen keinen Zweifel offen, dass es sich hier um jazzige Programmmusik der unterhaltsamsten Sorte handelt. Und in "Esmeralda" tanzen Gitarre und Saxofon einen lasziven Kriminaltango; Hazy Osterwald hätte mit seinem Sextett die helle Freude daran gehabt.
Doch man muss gar nicht Hazy Osterwald heißen, um von dieser Vorstellung des Science Fiction Theaters begeistert zu sein."
Musikwoche #11, 11.3.2010, Manfred Gillig-Degrave

" ... Eine Vorliebe für Science Fiction Filme, Groschenromane (Perry Rhodan) und Psychedelic Music ist nicht unabdingbar – aber hilfreich, um diese Platte ins Herz schließen zu können. Sweet Paranoia zitiert im Sekundentakt allerlei Film- und Fernsehmelodien rund um Cliff Allister McLain, Chewbacca, die Kaiserin von Term, HALL 9000 und was sonst noch alles im Weltraum unterwegs ist. Musikalisch ist das Album – wie bei Traumton üblich – auf höchstem musikalischem und ästhetischem Niveau. Jedem Musiker wird sein Freiraum eingeräumt, auch wenn dieser manchmal nur sehr kurz ist (wie im Falle von Tobias Schramm, der mit einem fantastischen Schlagzeugsolo auf sich aufmerksam macht). ..."
www.diekopfhoerer.de, 26.02.2010

"Das Quintett um den Züricher Saxofonisten Christoph Grab steuert eine Spielwiese an, die mitten im SciFi Milieu der mondsüchtigen 1960er angesiedelt ist. Dort hat die Mannschaft ihr Raumschiff mittels trashiger Gitarren, viel elektronischem Geknurpse, Gefiepe und anderem Geräusch voll im Sektor B aufgesetzt. Stimmensamples amerikanischer Politiker und anderer Zeitgenossen verdunkeln den Horizont, spätestens beim zweiten Song fühlt man sich in eine alte deutsche TV Serie versetzt und im Anschluss füllt sich die imaginäre Leinwand mit Charakteren von Ennio Morricone. Einsam heult Grabs Saxofon zu molligen Soul Akkorden, die Bassklarinette wandert durch eine angeschabte Barklamotte nebst eierndem Conga-Geklopfe, ein Synthie lässt Botschaften aus dem All klingeln. Doch all die Zitate, die der TV- und Filmfan alter Kamellen aufzufinden vermeint, sie dienen den gestandenen Musikern nur als Bodensatz für überraschende kleine Kracheinlagen, gepflegten urbanen Twang und hin und wieder zappaeske Miniaturen - just for fun." (ul)
Jazzthing #82, 2/2010


PRESSE ZU KONZERTEN DES CHRISTOPH GRAB QUARTETTS:

?...Christoph Grabs Cryptic Blues, das ist gehaltvoller Jazz für feine Ohren, gerne rau und gegen den Strich gebürstet und in jedem Fall ohne Schwulst und vordergründigen Zierrat. Dennoch fehlten nicht lyrisch-melancholische Momente mit klangvollen, ja ?eingängigen? Bläserduetten von Combo-Chef Grab (knorrig expressives Saxofon) und Tourneegast Axel Dörner (Trompete). Und Dörner steuerte einen Schimmer Virtuosität mit seinen makellosen Spitzen bei ? aber auch die klangen eher cool denn gleißend, passend zum unterschwellig brodelnden Gesamtgebräu. Das Auditorium erwies sich als sachkundig, honorierte die Qualität mit begeistertem Applaus. Die Band spannte einen weiten Bogen von ausgedehnten Suiten, Balladen und bebopigem Swingen bis hin zu knappen klangforscherischen Abstechern und ? einzige Fremdnoten, nicht von Grab ? dem uralten ?Harlem Nocturne?.? (Saarbrücker Zeitung / uhr, 22.1.2007)

?Musikalischer Höhepunkt der diesjährigen Ausgabe der Jazztage war Saxofonist Christoph Grab mit Quartett, das mit seinem urbanen, schnörkellosen und mitunter explosiven Sound den Rosengartensaal zum beben brachte.? Zürichsee-Zeitung, 1.11.04 (zum Auftritt des Ch.Grab Quartetts an den Richterswiler Jazztagen 2004)

?...ein Konzert der Superlative.? Zugerbieter, 14.10.04 (über den Auftritt des Ch.Grab Quartetts in der Spinnihalle Baar)



REVIEWS ZUR AKTUELLEN CD 'CRYPTIC BLUES':

?... CRYPTIC BLUES ist ein Anwärter auf das beste Album des Jahres! ... Fazit: Wer modernen Jazz mag, wird an diesem Album, wird an diesem Quartett nicht vorbei kommen. Auf höchstem Niveau zeigt sich hier die zeitgenössische Spielkunst. Ein ähnlich gut aufeinander eingespieltes Ensemble wurde von der JazzCulture-Redaktion lange nicht mehr gehört. Was das Esbjörn Svensson Trio zuletzt so schmerzlich vermissen ließ ? bei Christoph Grab findet man es.? JAZZCULTURE.DE online magazin, 25.3.07

?... Seine Kompositionen sind schräg, aber trotzdem zugänglich, die Band ist mit starken Individualisten besetzt, die aber trotzdem eine starke und vor Energie vibrierende Einheit formen... Grab und seine Mitmusiker machen aus jedem Stück ein Fest.? Angela Ballhorn, JAZZTHETIK 05/07

? Christoph Grab gehört zu den innovativsten und profiliertesten Jazzmusikern der Schweizer Szene. CRYPTIC BLUES, das zweite Album nach PERSONAL lässt erneut aufhorchen: zeitgemässer Jazz, mal balladesk, mal eruptiv, aber immer mit Spielwitz, inspirierter Rhythmusgruppe und sattem Saxophonsound des Bandleaders. Musik, die sowohl in den Arrangements als auch in den Soli emotionale und intellektuelle Tiefe hat. Ein Muss für jeden Jazzfreund!? BRIGITTE, Feb.?06

?...Eine gepflegte Stunde innovativen Jazz´, der swingt wie die kühle Leidenschaft "cool passion", die mit dem Gast Nils Wogram an der Posaune so kühl gar nicht ist, in der es Fusion-Elemente mit schönen Gitarren-Läufen zu hören gibt wie in "alltag" und die dem Titel auch kryptisch-gläsern gerecht wird wie der "harlekin", der vor allem durch das seelenvolle Spiel Christoph Sprengers am Kontrabaß und Christoph Grabs virtuose Behandlung des Altsaxophons verzaubert. Nils Wogram, als Gast auch in der Suite "der schrei" dabei, hält ein, was man von ihm erwartet: konzentrierte, dabei explosive Kreativität. Furios die Behandlung seines Instruments im "schrei" - harmonisch das Zusammenspiel mit de Band. Hier kommt auch Dieter Ulrich am Schlagzeug mal so richtig zum Zuge. Kühle Melancholie vermittelt das Charles Mingus gewidmete "melancholeriker" mit dem glänzenden Altosaxophon Christoph Grabs im Zentrum und dem kongenialen Zuspiel von Stoffner und Sprenger. Das heiter bewegte "afrodite" zeigt eine weitere Facette der großartigen Formation, die danach mit "tankoko", noch einmal die kreative Union mit Wogram eingeht. Rund und perfekt schließt das Album mit einem coolen "vesuv", der die Spannung bis zum klassischen Abspann hält - 1a.? (omm.de, online musik magazin / frank becker, jan?07)

?Grundlage all dessen sind durchaus einfache Melodien, die plötzlich aufplatzen wie überreife Früchte, sich auf und davon machen zu wilden Improvisationen, um am Ende mit scheinbarer Leichtigkeit wieder zusammen zu fliessen. ?Cryptic blues? ist eine Entdeckung - Christoph Grab ist es auch.? (Hermann Mennenga, Jazz Corner, Radio Ostfriesland, 7.2.07)

?...Anregend, originell, zeitgemäss. **** ? (FonoForum, März?07)

? ... es gelang Christoph Grab, als Altosaxophonist hymnische Wärme zu erzeugen und mithin ein emotionales Klima zu schaffen, das seiner kompositorischen Zwiesprache mit dem Blues, dieser Urform unmittelbarer Expression, entsprach.? NZZ, 14.1.06

? Der Saxophonist Christoph Grab gilt als einer der ganz Grossen in der Schweiz. Mit CRYPTIC BLUES vereint er die Dynamik und Expressivität des Blues mit der Verspieltheit und Komplexität des Jazz...? BaslerZeitung, 26.1.06

?(...) Nun legt er mit CRYPTIC BLUES einen ebenso überzeugenden Zweitling vor. Wieder spielt er mit seinem empathisch und energisch agierenden Trio (...). Und Grab überzeugt erneut mit seinem warmen, bauchigen Prä-Coltrane-Ton und nutzt seine splendide Technik, um ? wie seine Ahnen von Hawkins bis Rollins ? Geschichten zu erzählen.? NZZ am Sonntag, 8.1.06

? Mit dem zweiten Quartettalbum innert Kürze bestätigt der Zürcher Saxophonist Christoph Grab seinen kreativen Höhenflug. Die dichten Klanggeschichten erhalten neue Impulse vom deutschen Posaunisten Nils Wogram.? RADIOMAGAZIN, Jan.?06

? (...) Was das Christoph Grab Quartett mit Nils Wogram hier bietet, ist ein Panoptikum der Möglichkeiten, wie eleganter und anregender Jazz von heute klingen kann, wenn die Chemie stimmt und kreative Geister aus dem Vollen schöpfen.? Bewertung 5/5 DER LANDBOTE, 17.1.06

?Einzigartig!? SONNTAGSZEITUNG, 15.1.06

?(...) Die Musik seiner neuen CD klingt, wie ihr Titel verheisst: In erster Linie ist sie bluesig und direkt. Das Kryptische zeigt sich erst, wenn man sie analysieren will. Denn Grab ist erstens ein Intellektueller und zweitens ein Saxophonist mit einem Sound, der zuweilen direkt von den grossen alten Tenoristen Ben Webster und Paul Gonsalves herzukommen scheint.? Aargauer Zeitung, 11.1.06

?Dass er dem Jazz trotzdem nie untreu wurde, dessen Zutaten er immer zu erneuern imstande ist, macht ihn nach wie vor zu einem wichtigen Interpreten dieser Richtung. Feines Gefühl für Timing, eine muskulöse, überzeugende Saxophonsprache und gute kompositorische Ideen zeichnen CRYPTIC BLUES aus.? JAZZ?N?MORE, Jan.?06



REVIEWS ZUR CD 'PERSONAL':

?Unter den jungen Schweizer Saxofonisten hat Christoph Grab wohl den vollkommensten Ton. [...] Grabs an sich simpel angelegten Kompositionen entfalten sich zu wunderschön erzählten, dichten Klanggeschichten...? Frank von Niederhäusern, Radiomagazin, 14.10.04

?....zaubervoll und ein intelligentes Vergnügen.? Peter Rüedi, Weltwoche, 28.10.04

?CD des Jahres 2004!? Gino Ferlin, JAZZ'N'MORE, Jan.05

?Seit langer Zeit gehört der Zürcher Saxofonist Christoph Grab zu den eigenständigsten und interessantesten Instrumentalisten der Szene. [...] 'Personal' nennt Grab sein Album, es ist ein starkes Statement eines Musikers auf der Höhe seines Könnens.? Beat Blaser, Aargauer Zeitung, Okt. 2004

" Der warme und transparente Ton dieses hochbegabten Melodikers ist schon frueher aufgefallen; nie aber hat der 37-Jaehrige so innerlich gesammelt und entspannt aufgespielt wie in diesen acht Eigenkompositionen, die klingen, als wären sie Standards. Nichts ist ertüftelt, konstruiert, herbeigezwungen. Grabs Musik atmet und fliesst. " Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 26.12.04

?Die Folge der acht Kompositionen bildet zudem eine Gesamtform, eine reflektierte Dramaturgie, die kontrast- und abwechslungsreich wirkt. Grab lässt sich als expressiver Solist von seinen stets aufmerksamen Partnern wie von Flügeln tragen und fliegt in bewundernswert eleganter Weise durch seinen selbst geschaffenen, dicht bevölkerten Kosmos.? Nick Liebmann, NZZ, 12.10.04

?Christoph Grab verfügt nicht nur über einen vollen, runden Sound, sondern auch über ein breites Improvisationsvokabular ? die Schnörkellosigkeit des Blues ist ihm ebenso vertraut wie die waghalsig-abstrakte Linearität von Saxofonisten wie Warne Marsh und Lee Konitz.? Tom Gsteiger, Zuger Presse, 6.10.04

? Dieses Quartett, dessen Mitglieder ausnahmslos starke musikalische Persönlichkeiten sind, hat sich einem sehr offenen Sound verschrieben, der mit höchster Virtuosität und Groove an die Grenzen dessen geht, was innerhalb einer tonalen und rhythmischen Bindung noch möglich ist. Grab ist ein Tenorist, der selbst dann geschmeidig phrasiert, wenn er ekstatische Improvisationslinien spielt....very good jazz? Gino Ferlin, JAZZ'N'MORE, Nov.2004

"Grab ist eine ausgesprochene Persönlichkeit, ein Stilist, der vielen zugehört hat, aber niemanden kopiert." Nick Liebmann, Aargauer Zeitung/"live", 16.12.04

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