Presse zu RAW VISION:

Fidelity:

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Da geht einer beherzt aufs Ganze. Christoph Grab zählt nicht nur zu den spannendsten und meistbeschäftigten Saxophonisten der Schweiz, sondern ist offenbar ein ausserordentlicher, ein visionärer Gestalter von Klangstrukturen. Seine Kompositionen auf "Code Talker" scheinen geradewegs einem Paralleluniversum der Jazzgeschichte entsprungen zu sein. (...) Grabs Band ist eine kompakt agierende, im Jazzgroove verwurzelte, klavierlose Combo. Sie ist zugleich auch ein fantastisches und farbenreiches Orchester, dessen Stimmen in polyphonem und polyrhythmischem Reichtum fesselnde Kontraste und Kombinationen bilden. (...) Ein kleines Ereignis." (Hans-Jürgen Schaal, Fidelity März'16)

Jazzthing:


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Er kann sein Saxophon seufzen und klagen lassen, um im nächsten Moment geschmeidig verführerisch zu klingen. Vor allem verfügt der Zürcher Saxophonist Christoph Grab mit RAW VISION über eine Band, die eine aufregende und variantenreiche Tonsprache besitzt. (...) Das Sextett klingt nach wie vor europäisch, doch die Band bewegt sich jenseits ausgelutschter Klischees und vereint Komplexes mit Einfachem." (Rolf Thomas, Jazzthing 112, Feb.2016)

NZZ: "Wie Schauplätze und Schicksale"

(...) Die Musik lebt vom inspirierten Austausch zwischen prägnanter Komposition und solistischer Bravour.
Diese Musik findet von der Idee und den ersten Motiven stets rasch einen Weg an die frische Luft der Praxis. Stimmen und Gegenstimmen, Melodieinstrumente und ihre vielfarbigen Begleiter fügen sich zu Szenarien, die sich ausnehmen wie lebendige Schauplätze. Und die Solisten entfalten sich hier wie in einer Erzählung.
Darin stecken der Reiz und die Qualität von Christoph Grabs neuem Album «Code Talker», das er mit seinem Sextett Raw Vision eingespielt hat: Der Metabolismus kompositorischer Vorgabe und Improvisation wirkt so dynamisch wie der Austausch zwischen Individuen und dem ganzen Ensemble. Obwohl die kompositorische Vorgabe den Ton angibt, obwohl die Gesamtdramaturgie einem strikten Arrangement unterliegt – persönliche Schicksale können sich in den Einzelstimmen der Improvisation verwirklichen.
Zum einen erklärt sich das wohl schon durch die ungewöhnliche Besetzung dieses Klangkörpers. Blindlings würde man manchmal meinen, hier spiele eine Big Band vorbildlich verschlankte Arrangements. Dabei ist es gerade umgekehrt: Die geschickte Kombination und Kontrastierung der Bläser (ein bzw. zwei Saxofone, Posaune), der Akkordinstrumente (Gitarre, Akkordeon) sowie von Kontrabass und Schlagzeug erlaubt eine klangfarbliche Differenzierung und orchestrale Dichte, die immer wieder an grosse Ensembles erinnert. Gleichzeitig sind aber auch Transparenz und solistische Freiräume garantiert.
Der 48-jährige Zürcher Saxofonist Grab hat sich in seiner Laufbahn stets auch durch Klänge und Methoden von allen möglichen Stilen inspirieren lassen – von Pop (Science Fiction Theater) etwa, von Elektro (Neuromodulator) oder neuer Klassik (Koj) –, ohne dabei aus der Jazztradition herauszutreten. Die trainierte und kultivierte Beweglichkeit machte sich auf «Code Talker» bezahlt.
Für einen Studienaufenthalt in New York domiziliert, schrieb der Saxofonist in der Jazz-Metropole sieben neue Kompositionen, die sich wie mondäne Soundscapes oder Klangfilme ausnehmen. Man erlebt als Hörer ein sorgfältig getaktetes, bald eiliges, bald balladeskes Hin und Her zwischen Tutti-Totale und solistischer Fokussierung. (Ueli Bernays, NZZ 25.11.2015)

Jazz'n'more

"Christoph Grab arbeitet mit Strukturen der modernen Klassik, ohne die Elemente des Jazz aus den Augen zu lassen. Und genau diese Mischung, die sein Sextett anbietet ist brilliant. (...) Die Band bewegt sich elegant ausbalanciert zwischen freier Interaktion und komplexen Themenköpfen. RAW VISION zeigt auf ihrer zweiten CD, welch Potential in den sechs Musikern steckt: Fabelhafte Satzspieler, die ihre Melodielinien miteinander verstricken, aber auch begnadete Solisten, denen kein noch so kleiner Impuls in der Begleitung entgeht." (Angela Ballhorn, Jazz'n'more 6/2015)

Jazzthing über "Code Talker"

"...düster, morbide, schonungslos offen, entblössend, kampfeslustig, paralysiert, hyperaktiv, melancholisch, manchmal auch euphorisch: ein Stück Musik wie ein Roman von Karl Ove Knausgard. Voller komplexer Rhythmen, energiegeladener Instrumentalbeiträge, spannender Soli und überraschender Wendungen." (Reinhard Köchl, Jazzthing 11/2015)

Schweizer Radio SRF2:

"Code Talker" ist auf der internationalen "Best of 2015"-Liste von SRF2.


Ingo Andruschkewitsch auf www.musikansich.de
Der Schweizer Saxophonist und Komponist Christoph Grab gehört in seiner Heimat zu den renommiertesten Musikern seiner Zunft und auch weit darüber hinaus ist er bekannt, was seine Kollaborationen mit unter andern Wolfgang Muthspiel, Mark Egan, Danny Gottlieb, Frank Möbus oder Louis Sclavis unterstreichen. Mit seinem neuen Projekt
Raw Vision wird deutlich, dass Christoph Grab nicht umsonst den Ruf hat, einer der innovativsten Musiker und technisch besten Saxophonisten seiner Heimat zu sein. Dazu hat er sich herausragende Mitspieler ins Boot geholt, die seine Kompositionen erst richtig aufblühen lassen. Neben Christoph Grab selbst bilden Frank Möbus an der Gitarre, Silvan Jeger am Bass und Maxime Paratte an den Drums die Grundbesetzung der Band. Dazu kommen Bernhard Bamert (Tuba, Trombone), Thomas Luescher (Akkordeon) und bei zwei Titeln Ronny Graupe (Gitarre).
Mit dieser Besetzung wird ein Feuerwerk an modernem Jazz abgefeuert, das nur so von Ideen strotzt und dennoch nie ins Chaos abgeleitet, sondern die fein gesponnen Kompositionen und Arrangements fast schon zelebriert. Hier wird der musikalische Aspekt stets im Vordergrund behalten, trotz - oder wegen - des technischen Könnens der einzelnen Musikers. Hier wird im besten Sinne miteinander musiziert. Getragen von der fantastischen Rhythmusgruppe können die Solisten nach Belieben alleine glänzen oder im Zwiegespräch miteinander kommunizieren und sich gegenseitig zu Höchstleistungen anstacheln. Ganz besonders prägende für den Sound sind dabei Bernhard Bamert mit seiner Tuba und der Posaune und Thomas Luescher, der mit dem im Jazz eher selten anzutreffenden Akkordeon für Glanzpunkte sorgt (zum Beispiel im Titel
"Melancholeriker"). Raw Vision kann von der ersten Sekunde an überzeugen und ist ein Hörgenuss für alle, die nicht nur im Mainstream unterwegs sind. Christoph Grab beweist einmal mehr, dass er sowohl als Saxophonist wie auch als Komponist glänzen kann. Sehr gelungen! (Ingo Andruschkewitsch, Juni’14, www.musikansich.de)

Concerto (Jazzmagazin Oesterreich) ****1/2 (4.5/5)
Dem Saxophonisten und Spiritus Rector dieser Produktion Christoph Grab gelingt das Kunststück, anspruchsvolle Jazzkompositionen saftig und packend in unsere Ohren zu träufeln. Schon die sprechenden Titel seiner acht Elaborate (z.B. "Mein Drummer spinnt" oder "Klick dich selbst!") deuten in Richtung serious fun, aber auch im Detail zieht der Schweizer seine musikalische Vision durch, etwa wenn er in "Handyzombie" den klassischen Nokia-Klingelton als Zitat einbaut oder den "Melancholeriker" als erdige Mingus-Ballade anlegt. Leichtfüssig, augenzwinkernd und mit dichtem Interplay legen Grab samt Kollegen ihre "Rohkost" - so ein weiterer Stücktitel - vor uns aus. Da muss man einfach zugreifen/zubeissen. (Martin Schuster, Concerto 3/14)
 
Jazzthing
Da hat der Schweizer Saxophonist Christoph Grab schon die richtigen Mitstreiter gefunden: Notorische Anarchisten an der Gitarre wie Frank Möbus und Ronny Graupe feilen mit an seiner rauen Vision.(...) Jazz, der mit viel Humor im Hier und Jetzt verhaftet ist.(...) Zeitgenössischer Jazz aus der Schweiz scheint immer sinnlicher zu klingen, als der nämliche aus Deutschland...
(Ralph Thomas, Jazzthing, Juni 2014)

 
Auf der musikalischen Überholspur
Das Quintett RAW VISION um den Zürcher Saxofonisten Christoph Grab sprengte im Sauschdall alle Grenzen. (...) Ein musikalisches Roadmovie der Extraklasse!
(Augsburger Allgemeine, 17.5.2014)

 
Jazz'n'more ***** (5/5)
Die besten und kreativ wirksamsten Projekte sind die, die nicht von langer Hand geplant sind. Es sind die spontanen Entscheidungen und die ihnen innewohnende Kraft des Zufalls, der Ueberraschung, die Projekte fruchtbar werden lässt und aus dem Gassengewirr des Ueblichen herausführt. Christoph Grabs "RAW VISION" ist ein solches. (...) Die Werke von Christoph Grab zeichnen sich durch ein wohl austariertes Miteinander von klar auskomponierten und improvisierten Strecken aus.(...)
(Franz X.A.Zipperer, Jazz'n'more, Juni 2014)

Kulturtipp ***** (5/5)
Der Zürcher Saxofonist Christoph Grab ist ein formidabler Instrumentalist mit unverkennbarem Ton. Als Komponist und Bandleader tanzt er lieber zwischen als auf den Tischen und mischt seinem Jazz fremden Bodensatz bei. Auf wild-verruchte Retro-Art tut er dies mit seinem neuen Projekt Raw Vision. Da sprühen Bop-Funken, jaulenBluesfetzen und schmachten Freeballaden. (…)  (Frank von Niederhäusern/Kulturtipp 3.4.14)

CeDe.ch ***** (5/5)
Christoph Grab, sicher einer der innovativsten Saxophonisten in Europa, hier mit seiner neusten CD voller Spielfreude, Experimentierlust und Ausdruckskraft. Improvisationskunst auf höchstem Niveau mit Frank Moebus, Ronny Graupe g, Bernhard Bamert tb/tuba, Thomas Luescher acc, Silvan Jeger b und Maxime Paratte dr.
(Egischa | 04.03.2014)

 
Schweiz am Sonntag ***** (5/5)
Saxofonist Christoph Grab spielt für Kopf und Bauch
Christoph Grab schafft es immer wieder, seine Musik in einem neuen Licht erscheinen zu lassen.  Er ist sich selber in seiner Kunst so sicher, dass er sein Saxofon in immer neue Kontexte stellen kann und trotzdem die musikalische Identität bewahrt.  Auf seiner neuen CD ist es eine Band mit dem famosen Berliner Gitarristen Frank Möbus, einem Akkordeon und einer Tuba. Das klingt nach Ethnoklängen, aber nichts könnte falscher sein. Grab spielt Jazz auf der Höhe der Zeit, durchdacht und spielerisch, virtuos und lyrisch, gescheit und zugänglich.  Grab vereinigt gewissermassen Kopf und Bauch der Musik zu einem Ganzen, zu dem der Connaisseur nickt und die normale Hörerin gern mitsingen und dazu tanzen würde. (Beat Blaser, Schweiz am Sonntag 23.3. 2014)
 
Radio SRF2 zum Auftritt am "unerhört" Festival 2011
"Einen grossen und doch nicht fetten Ton, flexible Phrasierung gepaart mit konzeptionellem Denken und reichem Ideenfundus, das ist es, was den Zürcher Saxophonisten Christoph Grab auszeichnet.
In seinem neuen Quartett „RAW VISION" arbeitet er mit jungen Musikern, unter anderem mit dem Berliner Newcomer Ronny Graupe an der Gitarre. Frische und neue Musik, immer gescheit, berührend, und mit grosser Übersicht!"

Interview für das Belgische Jazzonlinemagazin Jazzhalo.be:
http://www.jazzhalo.be


Der Jazzjournalist Tom Gsteiger schrieb am 23.11.2012 über ein Konzert von RAW VISION:

"Wie gut der Zürcher Saxophonist Christoph Grab mit dem Berliner Gitarristen Frank Möbus harmoniert, war am Mittwoch im Theater am Gleis zu erleben. (...)
Grab hat für das Quartett ein Repertoire komponiert, aus dem Bezüge zum New New York Jazz und Anleihen bei historischen Vorbildern herauszuhören sind - so erinnerte zum Beispiel das zweite Stück im ersten Set, eine in dynamischen Wellenbewegungen sich entfaltende Rubato-Ballade mit dem Titel "Lamento", einerseits an die kongeniale Zusammenarbeit des Saxophonisten Bill McHenry mit dem Gitarristen Ben Monder, liess aber auch Bezüge zum bahnbrechenden Trio des Schlagzeugers Paul Motian erkennen.
Das aufgedrehte Proteststück "Klick dich selbst!" kam wie eine aktuelle Variante von Charles Mingus' "Fables of Faubus" daher. Auch das Stück "Mein Drummer spinnt!" wies einen gewissen Mingus-Faktor auf: Die Tempowechsel erinnerten an die waghalsigen Rochaden, mit denen der grosse Bassist und der Schlagzeuger Dannie Richmond für Furore sorgten. Schliesslich sei hier noch das Stück "Fluchtpunkt" erwähnt, mit dem das abwechslungsreiche und anspruchsvolle Konzert eröffnet wurde: Da hatte man manchmal das Gefühl, als hätte sich der aus der Tristano School hervorgegangene Komplexitätsmelodiker Warne Mars in eine Session der Werkstatt für Improvisierte Musik verirrt.
Tatsächlich zählt Grab zu den nicht allzu zahlreichen Schweizer Jazzmusikern, denen der Spagat zwischen verschachtelten Strukturen und expressivem Free Playing in exemplarischer Weise gelingt. Und darum hat er in Frank Möbus den kongenialen Partner zur Umsetzung seiner Raw Vision gefunden, schliesslich zählt dieser vielseitig-hinterlistige Gitarrist nicht von ungefähr zu den Aushängeschildern der progressiven Berliner Jazzszene. (...)"

Reviews zu SCIENCE FICTION THEATER "Dolly Shot" (Traumton Records):

„Vor drei Jahren reüssierte das Science Fiction Theater mit dem betörenden Album "Pimp Town" und entführte mit seiner Musik in eine cinemaskopische Trash-, Pulp-, Blaxploitation- und Science Fictionwelt, die so gar nichts mit den formelhaften Hochglanzbildern gängiger Hollywood-Anschauungen zu tun haben wollte. Dieser Soundtrack roch nach billigem Kaugummiaroma, gebuttertem Popkorn und Achselschweiß, nach Doppelprogrammen in sonntäglichen Matinee-Vorstellungen in einem moribunden Lichtspielhaus mit durchgesessenem Gestühl und marodem Projektor. Ein sonischer Kastenteufel aus Surf-, Punk-, Lounge- und Jazzelementen, der als Backdrop für die hedonistische Sause in der scheinbar nie enden wollenden Samstagnacht prächtig funktionierte. "Dolly Shot" knüpft nahtlos dort an, wo die Stadtgrenze der "Pimp Town" einst gezogen wurde. Wir werden in die Wüste geschickt, landen im "Titty Twister", der Bar aus Roberto Rodriguez Kultklassiker "From Dusk Till Dawn ", in der Salma Hayek diesmal nicht zum schwülen Sound von Tito & Tarantula ihren lasziven Schlangentanz vollführt, sondern sich beim rasanten und Haken schlagenden Grusel-Surf des Science Fiction Theaters deutlich mehr anstrengen muss, um uns zu verführen. Gleich um die Ecke stellt sich derweil Gitarrist Felix Utzinger dem "Horny Mutant" mit distortion-getränkten Powerchords entgegen. Versucht ihn hernach mit schlanken Fusionlines zu vertreiben, die auch in einem sonnendurchfluteten Studio im L. A. der kokainumnebelten 70er Jahre eingespielt worden sein könnten, nur um, als all das nichts fruchtet, das Feld Christoph Grab und seinem Saxophon zu überlassen, der den aufdringlichen Mutanten mit einer schmalzigen Melodie, die direkt einer Derrick-Episode entsprungen zu sein scheint, schließlich in die Flucht schlägt. (...)"
Jazzpodium, Thorsten Hingst, 9/20913

"Das Science Fiction Theater um den schweizerischen Saxofonisten Christoph Grab steht für eine lustvolle Mischung aus imaginierter Filmerinnerung, zentrifugalem Surf-Sound und avantgardistischem Trash. Man glaubt, die Songs und Sounds dieser Platte auf Anhieb zu kennen, bestimmte Themen, Motive und Sounds werden auf der Leinwand der projizierten Erinnerung unentrinnbar vorentworfen. Aber das macht überhaupt nichts, sondern schafft stattdessen Nähe und ein Gefühl von Bestätigung.
Das Science Fiction Theater versetzt uns in die schillernde Weit zweitklassiger TV-Serien der sechziger Jahre mit ihren wunderbaren Soundtracks, die meist das Beste an der ganzen Serie waren , aber sich für immer in die musikalische DNA mehrerer Generationen eingebrannt haben. Selbstredend erinnert vieles an Naked City oder Mister Bungle, wird aber hier treffsicher mit Elementen von Dub, Ska und schmissigem Glam-Rock versetzt. Futuristische Surf-Gitarren treffen in spitzem Winkel auf analoges Keyboard-Gewaber und messerscharfe Saxofon-Shots. Kein Ton zuviel, kein Solo um seiner selbst willen, alles im hautengen Sixties-Dress. Das Science Fiction Theater nimmt uns im alten VW-Bus mit auf eine Reise zum Mond und zurück. Peace! (Jazzthetik, Wolf Kampmann, August 2013)

A tremendous bucket of fresh water from Berlin, I kept this recording on in my car – all the time. Those who love the music of Ennio Morricone, Piero Piccioni, Piero Umiliani or Berto Pissano will immediately catch on. It’s a bit like watching someone’s head being shot off while you’re made to believe it’s the funniest thing you have ever seen. But there are also some rather more lyrical reflections, and sentimental notes.
This disc has a bit of everything in it. This is The Sex Mob meeting Genesis, but also Kurt Weil dancing with Tom Waits. The decadence typical of cabaret culture is still somehow present, though well hidden and by no means in your face. Some loneliness is here too, reminiscent of early Jarmusch movies, and aptly illustrated by John Lurie’s tenor sax. This album has something of a schizophrenic feeling, but it’s still lined with nostalgia. Some listeners may find a Dark Side of The Moon like mood, but whatever you recognise you can’t help your feet tapping and your body wanting to dance. Even if the melody is sick and the orchestra is drunk, as long as it can still deliver you don’t want to switch it off. What more can I say?
(Greg Drygala/London,
HIFICRITIC JAN | FEB | MARCH 2014)


Auszüge aus Reviews zu CD "PIMP TOWN" von ScienceFictionTheater, März 2010

"...Das Quintett um den Züricher Saxophonisten Christoph Grab entwirft eine Soundmetropole, in der sich Aliens und Weltraum-Cowboys, deutsche Raumschiffbeamte, bizarre Surf-Geister und intergalaktische Detektive zwischen Cocktailbar und zwielichtiger Absteige tummeln. Stimm-Samples, Stil-Anleihen von Surf über Soul bis zu TV-Easy-Listening und Avantgarde-Jazz und ein gnadenlos hedonistischer Partyansatz machen Pimp Town zu einer Spaßangelegenheit erster Güte." Kieler Nachrichten, Manuel Weber, 23.03.2010

„...Filmmusik wie zu besten Sendezeiten.... Ein Easy Listening-Mix der vor Spannung kribbelt, Soundtracks die entführen.“
Rainer Molz 26.3.2010, www.monstersandcritics.de

„...Wenn das Züricher Science Fiction Theater aufspielt, tönt es, als sei der ganze Soundtrack-Trash aus billigen bis kultigen Horrorfilmen, Krimis und Zukunftswahn früherer Jahrzehnte neu aufbereitet und zur Grundlage gepflegter bis furioser Improvisationen erhoben.“ Jazzthing #83, Uli Lemke, 4/2010

„...Dabei gestatten uns der Zürcher Ausnahme-Saxophonist und seine "Pulp-Truppe" einen Einblick in den ganz persönlichen Soundkosmos ihrer Jugendtage. So entstehen neben nostalgisch-melancholischen Erinnerungen an längst vergangene Kino- und TV-Zeiten einige aufregende Jazz-Experimente für Groove-Feinschmecker mit einem Faible für feingewürzte Kracheinlagen." inmusic, Simone Theobald, April 2010

"... Zwischen billig und rasant präsentiert das Quintett um den Zürcher Saxofonprofessor Christoph Grab eine Welt, in der Kulissen noch Kulissen, Pelztierchen von Alpha Centauri noch Pelztierchen von Alpha Centauri sind und Plastik noch wie Plastik klingl Easy Listening und Frickeljazz, Loungesounds, Surf & Trash, SF-Kitsch und filmmusikalische Klangcollagen, gewürzt mit Textpassagen der 0riginale, Chewbacca balgt sich mit angreifenden Killertomaten – es ist was los im musikalischen Jazz-All.” Jazzthetik, Henry Altmann, 9/2010

„...eine ausgewogene Balance zwischen Schrägem und Seriösem, damit die Mischung aus 60er-Jahre-Souljazz, elektronischen Soundscapes, Filmmusik-Groove, Improvisation, Frickel-Jazz und Easy Listening glaubwürdig und vor allem innovativ bleibt. „Pimp Town” beweist eindrucksvoll, dass ihnen das außerordentlich gut gelungen ist." www.sound-and-image.de, 16.03.2010

" ... Eine Vorliebe für Science Fiction Filme, Groschenromane (Perry Rhodan) und Psychedelic Music ist nicht unabdingbar – aber hilfreich, um diese Platte ins Herz schließen zu können. Sweet Paranoia zitiert im Sekundentakt allerlei Film- und Fernsehmelodien rund um Cliff Allister McLain, Chewbacca, die Kaiserin von Term, HALL 9000 und was sonst noch alles im Weltraum unterwegs ist. Musikalisch ist das Album – wie bei Traumton üblich – auf höchstem musikalischem und ästhetischem Niveau.“ www.diekopfhoerer.de, 26.02.2010

PRESSE ZU KONZERTEN DES CHRISTOPH GRAB QUARTETTS:

„Musikalischer Höhepunkt der diesjährigen Ausgabe der Jazztage war Saxofonist Christoph Grab mit Quartett, das mit seinem urbanen, schnörkellosen und mitunter explosiven Sound den Rosengartensaal zum beben brachte.“ Zürichsee-Zeitung, 1.11.04 (zum Auftritt des Ch.Grab Quartetts an den Richterswiler Jazztagen 2004)

„...ein Konzert der Superlative.“ Zugerbieter, 14.10.04 (über den Auftritt des Ch.Grab Quartetts in der Spinnihalle Baar)

Reviews zur CD "CRYPTIC BLUES" der Christoph Grab Quintetts:

„ Christoph Grab gehört zu den innovativsten und profiliertesten Jazzmusikern der Schweizer Szene. CRYPTIC BLUES, das zweite Album nach PERSONAL lässt erneut aufhorchen: zeitgemässer Jazz, mal balladesk, mal eruptiv, aber immer mit Spielwitz, inspirierter Rhythmusgruppe und sattem Saxophonsound des Bandleaders. Musik, die sowohl in den Arrangements als auch in den Soli emotionale und intellektuelle Tiefe hat. Ein Muss für jeden Jazzfreund!“
BRIGITTE, Feb.’06

„ ... es gelang Christoph Grab, als Altosaxophonist hymnische Wärme zu erzeugen und mithin ein emotionales Klima zu schaffen, das seiner kompositorischen Zwiesprache mit dem Blues, dieser Urform unmittelbarer Expression, entsprach.“
NZZ, 14.1.06

„ Der Saxophonist Christoph Grab gilt als einer der ganz Grossen in der Schweiz. Mit CRYPTIC BLUES vereint er die Dynamik und Expressivität des Blues mit der Verspieltheit und Komplexität des Jazz...“
BaslerZeitung, 26.1.06

„(...) Nun legt er mit CRYPTIC BLUES einen ebenso überzeugenden Zweitling vor. Wieder spielt er mit seinem empathisch und energisch agierenden Trio (...). Und Grab überzeugt erneut mit seinem warmen, bauchigen Prä-Coltrane-Ton und nutzt seine splendide Technik, um – wie seine Ahnen von Hawkins bis Rollins – Geschichten zu erzählen.“
NZZ am Sonntag, 8.1.06

„ Mit dem zweiten Quartettalbum innert Kürze bestätigt der Zürcher Saxophonist Christoph Grab seinen kreativen Höhenflug. Die dichten Klanggeschichten erhalten neue Impulse vom deutschen Posaunisten Nils Wogram.“
RADIOMAGAZIN, Jan.’06

„ (...) Was das Christoph Grab Quartett mit Nils Wogram hier bietet, ist ein Panoptikum der Möglichkeiten, wie eleganter und anregender Jazz von heute klingen kann, wenn die Chemie stimmt und kreative Geister aus dem Vollen schöpfen.“ Bewertung 5/5
DER LANDBOTE, 17.1.06

„Einzigartig!“
SONNTAGSZEITUNG, 15.1.06

„(...) Die Musik seiner neuen CD klingt, wie ihr Titel verheisst: In erster Linie ist sie bluesig und direkt. Das Kryptische zeigt sich erst, wenn man sie analysieren will. Denn Grab ist erstens ein Intellektueller und zweitens ein Saxophonist mit einem Sound, der zuweilen direkt von den grossen alten Tenoristen Ben Webster und Paul Gonsalves herzukommen scheint.“
Aargauer Zeitung, 11.1.06

„Dass er dem Jazz trotzdem nie untreu wurde, dessen Zutaten er immer zu erneuern imstande ist, macht ihn nach wie vor zu einem wichtigen Interpreten dieser Richtung. Feines Gefühl für Timing, eine muskulöse, überzeugende Saxophonsprache und gute kompositorische Ideen zeichnen CRYPTIC BLUES aus.“
JAZZ’N’MORE, Jan.’06



Reviews zur ersten CD "PERSONAL" des Christoph Grab Quartetts:

„Unter den jungen Schweizer Saxofonisten hat Christoph Grab wohl den vollkommensten Ton. [...] Grabs an sich simpel angelegten Kompositionen entfalten sich zu wunderschön erzählten, dichten Klanggeschichten...“ Frank von Niederhäusern, Radiomagazin, 14.10.04

„....zaubervoll und ein intelligentes Vergnügen.“ Peter Rüedi, Weltwoche, 28.10.04

„CD des Jahres 2004!“ Gino Ferlin, JAZZ'N'MORE, Jan.05

„Seit langer Zeit gehört der Zürcher Saxofonist Christoph Grab zu den eigenständigsten und interessantesten Instrumentalisten der Szene. [...] 'Personal' nennt Grab sein Album, es ist ein starkes Statement eines Musikers auf der Höhe seines Könnens.“ Beat Blaser, Aargauer Zeitung, Okt. 2004

" Der warme und transparente Ton dieses hochbegabten Melodikers ist schon frueher aufgefallen; nie aber hat der 37-Jaehrige so innerlich gesammelt und entspannt aufgespielt wie in diesen acht Eigenkompositionen, die klingen, als wären sie Standards. Nichts ist ertüftelt, konstruiert, herbeigezwungen. Grabs Musik atmet und fliesst. " Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 26.12.04

„Die Folge der acht Kompositionen bildet zudem eine Gesamtform, eine reflektierte Dramaturgie, die kontrast- und abwechslungsreich wirkt. Grab lässt sich als expressiver Solist von seinen stets aufmerksamen Partnern wie von Flügeln tragen und fliegt in bewundernswert eleganter Weise durch seinen selbst geschaffenen, dicht bevölkerten Kosmos.“ Nick Liebmann, NZZ, 12.10.04

„Christoph Grab verfügt nicht nur über einen vollen, runden Sound, sondern auch über ein breites Improvisationsvokabular – die Schnörkellosigkeit des Blues ist ihm ebenso vertraut wie die waghalsig-abstrakte Linearität von Saxofonisten wie Warne Marsh und Lee Konitz.“ Tom Gsteiger, Zuger Presse, 6.10.04

„ Dieses Quartett, dessen Mitglieder ausnahmslos starke musikalische Persönlichkeiten sind, hat sich einem sehr offenen Sound verschrieben, der mit höchster Virtuosität und Groove an die Grenzen dessen geht, was innerhalb einer tonalen und rhythmischen Bindung noch möglich ist. Grab ist ein Tenorist, der selbst dann geschmeidig phrasiert, wenn er ekstatische Improvisationslinien spielt....very good jazz“ Jazz’n’more, Nov.2004

"Grab ist eine ausgesprochene Persönlichkeit, ein Stilist, der vielen zugehört hat, aber niemanden kopiert." Nick Liebmann, Aargauer Zeitung/"live", 16.12.04

Tom Gsteiger schrieb am 16.1.06 über ein Konzert von ELLINGTONALITY:

" Grabs ELLINGTONALITY ist die geglückte Kombination einer attraktiven Songauswahl mit einer ebenso souveränen wie inspirierten Band: Manchmal braucht es eben wirklich nicht mehr, um magische Momente zu erzeugen. (...) In seinen Tenorsax-Soli evozierte Grab Erinnerungen an zwischen lasziver Lakonik und schnaubender Ekstatik oszillierende Ellington-Tenoristen wie Ben Webster und Paul Gonsalves, ohne diese bloss zu imitieren. Grab ist kein Retro-Nostalgiker sondern ein traditionsbewusster Modernist. (...)"