Nadelöhr

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mp3 (aktuelles Programm 'Bergkatze')
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The history of NADELÖHR
Pressematerial

DIE BERGKATZE

In ihrem neusten Projekt hat sich Nadelöhr den epochalen Stummfilm 'Die Bergkatze' von Ernst Lubitsch vorgenommen und spielt dazu poetisch-witzige Musik zwischen Komposition und Improvisation.

"Lubitschs «Bergkatze» spielt in einer wundersamen Welt, in der sich Räuber und Soldaten tummeln, wo zwei Liebende - der Offizier und Schürzenjäger Alexis und Rischka - wegen Standesunterschieden nicht zusammenfinden dürfen, eine Liebesgeschichte, die tragisch wäre, wäre sie denn nicht so grotesk. Der Film parodiert die Stilmittel des Expressionismus, ist als frühe Militärparodie und als geniales Formexperiment (für die Ausstattung war Max Reinhardts Bühnenbildner Ernst Stern zuständig) in die Filmgeschichte eingegangen.

Auf Monitoren verfolgen die vier Nadelöhr-Musiker - neben Grab und Strässle der Keyboarder Mathias Gloor und der Tubist Leo Bachmann - das Geschehen. Die Musik zwischen Komposition und Improvisation ordnet den charakteristischen Figuren des Films klingende Pendants zu, die, je nachdem, wieder aufgegriffen werden. «Der eitle Alexis hat ein Geigenmotiv», sagt Strässle, die Räubertochter findet sich im derberen Saxofonklang wieder, der Räuberhauptmann in der Tuba. Und alles ist immer so, äussert sich Strässle, dass die Musik nicht ins Plakative absinkt - zu einfach will man es sich schliesslich nicht machen." [Christoph Merki, Tages Anzeiger vom 9.7.2004]
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Bandmitglieder

Christoph Grab – Saxophone, Komposition
Studium an der Swiss Jazz School Bern (Saxophon, Komposition, Arrangement). Studien u.a. mit Andy Scherrer, Jerry Bergonzi und Joe Lovano. 1995 Preisträger der Friedel-Wald-Stiftung (Auszeichnung als junger Solist). Mitglied verschiedener Formationen im Bereich Jazz, Elektronische Musik, Ethno. Tourneen im In- und Ausland, Studioaufträge, Dozent an der Musikhochschule Zürich.

Christian Strässle – Violine, Viola, Stimme, Komposition
Violinstudium in Zürich. 1991 Abschluss mit Konzertdiplom. Langjährige Arbeit im „Weshalb-Forellen-Quartett“( Klassisches Streichquartett / Operntranskriptionen / Theaterproduktionen mit Ruedi Häusermann), 2004 „Der fliegende Holländer“ für Streichquartett und Hammondorgel. Tango, Musique Tzigane, Klezmer, Valse Musette mit „Les Truffes du Soir“. Freie Improvisation in div. Besetzungen. Lebt und arbeitet als freischaffender Musiker in Zürich.

Mathias Gloor – Klavier, Synthesizer, Komposition
Studium an der Jazzschule Luzern (Klavier) und Studiumder Musiktheorie und Komposition an der Musikakademie Basel. War jahrelang Mitglied der experimentellen Jazz/Rock-Formation Kieloor entartet (mit Lucas Niggli undMathias Kielholz), mit der er 1989 den ersten Preis an der European Jazz Competition in Leverkusen holte. 1993 Auszeichnung für Neues Schaffen der Gemeinde Zollikon, 1994 Verleihung des Zürcher Werkjahres. Arbeitet und lebt als Pianist/Komponist in Uster/Zürich.

Leo Bachmann – Tuba
Studium an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik und am Konservatorium Luzern, sowie bei Bob Stewart (Tuba) in New York. Freischaffend als Tubist und Komponist in Zürich mit abenteuerlicher Musik, u.a. mit dem KONTRA-Trio und IGORS. Theater- und Filmmusik, Audiocollagen. 2002 Werkbeiträge für „Panorama für das KONTRA-Trio und 9 Lautsprecher“ von Stadt und Kanton Zürich und Luzern. Dozent für Musik an HSL und HSA Luzern.

 


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mp3 - Nadelöhr 'Die Bergkatze'

Ausschnitte aus dem neuen Programm (Demoaufnahmen)

bergkatze_01
bergkatze_02
bergkatze_03

 

 

 

 

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CDs

Merry Melodies (2002, UNIT REC)
Charming Stories (1998, UNIT REC)
Nadelöhr (1994, UNIT REC)




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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The history of NADELÖHR

1992 gegründet (mit Ueli Bernays, Kontrabass)

1994 CD “nadelöhr” (Unit Records UTR 4076), ausgezeichnet durch Swiss Radio International

1995/96 NADELÖHR-Septett-Projekt
Mathias Rüegg (Vienna Art Orchestra), Hans Koch, Mathias Gloor und andere zeitgenössische Komponisten schreiben Werkefür die um Violine, Viola und Violoncello zu einem Septett erweiterte Formation (mit dem „Weshalb-Forellen-Quartett“)

1996 Mathias Gloor (Keys) kommt für U. Bernays

1999 CD „Charming Stories“ (Unit Records UTR 4114).
Musik zu Texten von Daniil Charms (Russischer Schriftsteller,
1905-1942)

1999/2000 Aufführungen von „Charming Stories“ mit dem
Schauspieler Herwig Ursin

2000 Präsentation von „Merry Melodies“, Live-Musik zu
Trickfilmen

2001/2002 „Merry Melodies – Part two“ , im Dezember 2001
Veröffentlichung und Taufe der CD „Merry Melodies“

2002: „ Die Bescherung“: zehn Jahre NADELÖHR
Jubiläumsprogramm mit den Gästen Christoph Sprenger (Kontrabass) und Andres Lutz („Geholten Stühle“)

2004: „Die Bergkatze“ - Vertonung des gleichnamigen Meisterwerks von Ernst Lubitsch



 

 

 

 

Modern Anatomy

A little girl had two tiny
ribbons growing right out of
her nose.
An extremely rare case
indeed, because
" Mars" was written on one of the ribbons,
" Jupiter"on the other .

D. CHARMS


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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