Christoph Grab’s RAW VISION

Christoph Grab saxes, Frank Möbus guitar, Bernhard Bamert tuba/trombone, Thomas Luescher accordion, Silvan Jeger bass, Maxime Paratte drums








Christoph Grab präsentiert mit seinem RAW VISION-Ensemble das neue Album CODE TALKER. Der Ausgangspunkt des neuen Albums sind Kompositionen, die 2014 während seines Aufenthalts in New York entstanden sind. CODE TALKER verbindet komplexe Rhythmen, klassische Kompositionstechniken, furiose Soli und packendes Zusammenspiel zu einem eigenständigen, natürlichen Ganzen.
Das Resultat ist dynamischer und erzählerischer Jazz ohne Klischees und Vorbilder, mit viel polyrhythmischen Elementen, der Gegensätzliches integriert und das Komplexe mit dem archaisch Einfachen versöhnt.
Christoph Grab verbindet in seinem Spiel ein tiefes Gefühl für Melodik mit einer rauhen, bluesnahen Expressivität. In seiner Band vereint er starke Stimmen des europäischen Jazz, wie den aussergewöhnlichen Berliner Gitarristen Frank Möbus, das famose Rhythmusgespann Silvan Jeger/ Maxime Paratte, den Posaunenzauberer Bernhard Bamert und den virtuosen Akkordeonisten Thomas Lüscher. 
Wie das Debutalbum wird auch „Code Talker“ von allen grossen Jazzpublikationen mit Lobeshymmnen überschüttet und mit Höchstwertungen ausgezeichnet. Der deutsche Kritikerpapst Wolf Kampmann (Jazzthing) findet die neuen Aufnahmen "brisant", das Jazz Podium nennt die Musik visionär und das Schweizer Radio SRF“ hat „Code Talker“ in die internationale „Best of 2015“-Liste aufgenommen.

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Erste Stimmen zum neuen Album „Code Talker“:


Fidelity:

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Da geht einer beherzt aufs Ganze. Christoph Grab zählt nicht nur zu den spannendsten und meistbeschäftigten Saxophonisten der Schweiz, sondern ist offenbar ein ausserordentlicher, ein visionärer Gestalter von Klangstrukturen. Seine Kompositionen auf "Code Talker" scheinen geradewegs einem Paralleluniversum der Jazzgeschichte entsprungen zu sein. (...) Grabs Band ist eine kompakt agierende, im Jazzgroove verwurzelte, klavierlose Combo. Sie ist zugleich auch ein fantastisches und farbenreiches Orchester, dessen Stimmen in polyphonem und polyrhythmischem Reichtum fesselnde Kontraste und Kombinationen bilden. (...) Ein kleines Ereignis." (Hans-Jürgen Schaal, Fidelity März'16)

Jazzthing über "Code Talker"
"...düster, morbide, schonungslos offen, entblössend, kampfeslustig, paralysiert, hyperaktiv, melancholisch, manchmal auch euphorisch: ein Stück Musik wie ein Roman von Karl Ove Knausgard. Voller komplexer Rhythmen, energiegeladener Instrumentalbeiträge, spannender Soli und überraschender Wendungen." (Reinhard Köchl, Jazzthing 11/2015)

NZZ:
"Die Musik lebt vom inspirierten Austausch zwischen prägnanter Komposition und solistischer Bravour. Und sie findet von der Idee und den ersten Motiven stets rasch einen Weg an die frische Luft der Praxis. Stimmen und Gegenstimmen, Melodieinstrumente und ihre vielfarbigen Begleiter fügen sich zu Szenarien, die sich ausnehmen wie lebendige Schauplätze. Und die Solisten entfalten sich hier wie in einer Erzählung." (Ueli Bernays, NZZ 25.11.2015)

COVER Code Talker

Jazzthing:

"Er kann sein Saxophon seufzen und klagen lassen, um im nächsten Moment geschmeidig verführerisch zu klingen. Vor allem verfügt der Zürcher Saxophonist Christoph Grab mit RAW VISION über eine Band, die eine aufregende und variantenreiche Tonsprache besitzt. (...) Das Sextett klingt nach wie vor europäisch, doch die Band bewegt sich jenseits ausgelutschter Klischees und vereint Komplexes mit Einfachem." (Rolf Thomas, Jazzthing 112, Feb.2016)


Jazz'n'more

"Christoph Grab arbeitet mit Strukturen der modernen Klassik, ohne die Elemente des Jazz aus den Augen zu lassen. Und genau diese Mischung, die sein Sextett anbietet ist brilliant. (...) Die Band bewegt sich elegant ausbalanciert zwischen freier Interaktion und komplexen Themenköpfen. RAW VISION zeigt auf ihrer zweiten CD, welch Potential in den sechs Musikern steckt: Fabelhafte Satzspieler, die ihre Melodielinien miteinander verstricken, aber auch begnadete Solisten, denen kein noch so kleiner Impuls in der Begleitung entgeht." (Angela Ballhorn, Jazz'n'more 6/2015)

Jazzthing über "Code Talker"
"...düster, morbide, schonungslos offen, entblössend, kampfeslustig, paralysiert, hyperaktiv, melancholisch, manchmal auch euphorisch: ein Stück Musik wie ein Roman von Karl Ove Knausgard. Voller komplexer Rhythmen, energiegeladener Instrumentalbeiträge, spannender Soli und überraschender Wendungen." (Reinhard Köchl, Jazzthing 11/2015)

Schweizer Radio SRF2:
"Code Talker" ist auf der internationalen "Best of 2015"-Liste von SRF2.

Der deutsche Jazzjournalist (Jazzthing) Wolf Kampmann sagt über RAW VISION:
„Das Komplexe kann oft so einfach sein. Christoph Grab kennt sich aus vor dem weiten Horizont zwischen Trash und Abstraktion. Auf seiner neuen CD vereint er beide Komponenten auf einen Punkt, der sich mit herkömmlichen Jazz-Floskeln nicht benennen lässt. Im Zusammenspiel von Saxofon, Gitarren, Akkordeon, Tuba und Rhythmusgruppe setzt der Schweizer sich leichtfüßig über alle Traditionalismen und Avantgardismen hinweg, um sein ureigenes Terrain zu definieren. Spannend, kurzweilig, detailverliebt und doch nie die große Architektur aus dem Blick verlierend – kurz: brisant!“



Presse zum Debut-Album:

Mit seinem neuen Projekt Raw Vision wird deutlich, dass Christoph Grab nicht umsonst den Ruf hat, einer der innovativsten Musiker und technisch besten Saxophonisten seiner Heimat zu sein. Mit dieser Besetzung wird ein Feuerwerk an modernem Jazz abgefeuert, das nur so von Ideen strotzt und dennoch nie ins Chaos abgeleitet, sondern die fein gesponnen Kompositionen und Arrangements zelebriert. (...) Raw Vision kann von der ersten Sekunde an überzeugen und ist ein Hörgenuss für alle, die nicht nur im Mainstream unterwegs sind. Christoph Grab beweist einmal mehr, dass er sowohl als Saxophonist wie auch als Komponist glänzen kann. Sehr gelungen! (Ingo Andruschkewitsch, musikansich.de, Juni’14)
cover klein
(...) Beeindruckend auch die Flexibilität und visionären Ausblicke auf das, was demnächst, in ein paar Jahren vielleicht, als zeitgenössischer Jazz beschrieben wird. (Klaus Hübner, Jazz Podium (9/2014)
sextett live
Dem Saxophonisten und Spiritus Rector dieser Produktion Christoph Grab gelingt das Kunststück, anspruchsvolle Jazzkompositionen saftig und packend in unsere Ohren zu träufeln. (...) Leichtfüssig, augenzwinkernd und mit dichtem Interplay legen Grab samt Kollegen ihre "Rohkost" - so ein weiterer Stücktitel - vor uns aus. Da muss man einfach zugreifen/zubeissen. (Martin Schuster, Concerto (Jazzmagazin Oesterreich) 3/14)

Da hat der Schweizer Saxophonist Christoph Grab schon die richtigen Mitstreiter gefunden: Notorische Anarchisten an der Gitarre wie Frank Möbus und Ronny Graupe feilen mit an seiner rauen Vision.(...) Jazz, der mit viel Humor im Hier und Jetzt verhaftet ist.(...) Zeitgenössischer Jazz aus der Schweiz scheint immer sinnlicher zu klingen, als der nämliche aus Deutschland...
Ralph Thomas, Jazzthing, Juni 2014

Christoph Grab schafft es immer wieder, seine Musik in einem neuen Licht erscheinen zu lassen.  Er ist sich selber in seiner Kunst so sicher, dass er sein Saxofon in immer neue Kontexte stellen kann und trotzdem die musikalische Identität bewahrt.  Auf seiner neuen CD ist es eine Band mit dem famosen Berliner Gitarristen Frank Möbus, einem Akkordeon und einer Tuba. Das klingt nach Ethnoklängen, aber nichts könnte falscher sein. Grab spielt Jazz auf der Höhe der Zeit, durchdacht und spielerisch, virtuos und lyrisch, gescheit und zugänglich.  Grab vereinigt gewissermassen Kopf und Bauch der Musik zu einem Ganzen, zu dem der Connaisseur nickt und die normale Hörerin gern mitsingen und dazu tanzen würde. Beat Blaser, Schweiz am Sonntag 23.3.2014

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Der Jazzjournalist Tom Gsteiger schrieb am 23.11.2012 über ein Konzert von RAW VISION:
"Wie gut der Zürcher Saxophonist Christoph Grab mit dem Berliner Gitarristen Frank Möbus harmoniert, war am Mittwoch im Theater am Gleis zu erleben. (...)
Grab hat für das Quartett ein Repertoire komponiert, aus dem Bezüge zum New New York Jazz und Anleihen bei historischen Vorbildern herauszuhören sind - so erinnerte zum Beispiel das zweite Stück im ersten Set, eine in dynamischen Wellenbewegungen sich entfaltende Rubato-Ballade mit dem Titel "Lamento", einerseits an die kongeniale Zusammenarbeit des Saxophonisten Bill McHenry mit dem Gitarristen Ben Monder, liess aber auch Bezüge zum bahnbrechenden Trio des Schlagzeugers Paul Motian erkennen.
Das aufgedrehte Proteststück "Klick dich selbst!" kam wie eine aktuelle Variante von Charles Mingus' "Fables of Faubus" daher. Auch das Stück "Mein Drummer spinnt!" wies einen gewissen Mingus-Faktor auf: Die Tempowechsel erinnerten an die waghalsigen Rochaden, mit denen der grosse Bassist und der Schlagzeuger Dannie Richmond für Furore sorgten. Schliesslich sei hier noch das Stück "Fluchtpunkt" erwähnt, mit dem das abwechslungsreiche und anspruchsvolle Konzert eröffnet wurde: Da hatte man manchmal das Gefühl, als hätte sich der aus der Tristano School hervorgegangene Komplexitätsmelodiker Warne Marsh in eine Session der Werkstatt für Improvisierte Musik verirrt.
Tatsächlich zählt Grab zu den nicht allzu zahlreichen Schweizer Jazzmusikern, denen der Spagat zwischen verschachtelten Strukturen und expressivem Free Playing in exemplarischer Weise gelingt. Und darum hat er in Frank Möbus den kongenialen Partner zur Umsetzung seiner Raw Vision gefunden, schliesslich zählt dieser vielseitig-hinterlistige Gitarrist nicht von ungefähr zu den Aushängeschildern der progressiven Berliner Jazzszene. (...)"







New Album:
"CODE TALKER" (UTR 4610, 2015)
COVER Code Talker

Das Debut-Album von RAW VISION (UTR 4519, 2014):
cover klein