Christoph Grab Quartett

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Nach Erfahrungen mit unzähligen Bandprojekten, die stilistisch von Jazz bis Pop, Ethno bis Elektro und freier Improvisation bis zur komponierten Modernen Klassik reichten, kehrte Christoph Grab 2002 mit seinem Quartett CRYPTIC BLUES zu seiner Basis, dem Jazz, zurück – swingendem, vibrierendem Jazz, rebellisch und frisch, mit viel Freiraum für die ganz persönlichen Geschichten der Solisten, interaktiv und dynamisch. Die suitenartigen Kompositionen von Christoph Grab verbinden einfache Melodien und Riffs mit erzählerischen Improvisationen der Bandmitglieder. Das erste Christoph Grab Quartett (mit Flo Stoffner git, Christoph Sprenger b und Dieter Ulrich dr) ist ein über Jahre zusammengewachsenes, hochflexibles Ensemble, das von lyrischen Zwischentönen bis hin zu explosiven Grooves die ganze Klang-Pallette des zeitgenössischen Jazz aus dem Effeff beherrscht und auf ganz persönliche Art und Weise einsetzt.
Im Programm "CRYPTIC BLUES" verbindet das Christoph Grab Quartett die Dynamik und Expressivität des Blues mit der Verspieltheit und Komplexität des Jazz.
„Der Saxofonist, der seine Seele durchs Horn zu spielen scheint“ (Jazzkritiker P.Bürli über Christoph Grab) hat mit diesem Quartett die vielgelobten Alben PERSONAL (2004, Unit Records, UTR4156) und CRYPTIC BLUES (2006, Unit Records, UTR4166) mit Nils Wogram als Gast, veröffentlicht.

Im Christoph Grab Quartett haben schon unzählige Musiker mitgewirkt: Flo Stoffner git, Christoph Sprenger b, Dieter Ulrich dr, Axel Dörner tp, Philipp Schaufelberger git, Nils Wogram tb, Daniel Schenker tp, Axel Fischbacher git, Nico Brandenburg b, Hendrik Smock dr, Stefan Rademacher b, Christoph Hillman dr

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Einige Pressestimmen zur CD PERSONAL (2004, Unit Records, UTR4156):

„Unter den jungen Schweizer Saxofonisten hat Christoph Grab wohl den vollkommensten Ton. [...] Grabs an sich simpel angelegten Kompositionen entfalten sich zu wunderschön erzählten, dichten Klanggeschichten...“ Frank von Niederhäusern, Radiomagazin, 14.10.04

„....zaubervoll und ein intelligentes Vergnügen.“ Peter Rüedi, Weltwoche, 28.10.04

„CD des Jahres 2004!“ Gino Ferlin, JAZZ'N'MORE, Jan.05

„Seit langer Zeit gehört der Zürcher Saxofonist Christoph Grab zu den eigenständigsten und interessantesten Instrumentalisten der Szene. [...] 'Personal' nennt Grab sein Album, es ist ein starkes Statement eines Musikers auf der Höhe seines Könnens.“ Beat Blaser, Aargauer Zeitung, Okt. 2004

„Christoph Grab verfügt nicht nur über einen vollen, runden Sound, sondern auch über ein breites Improvisationsvokabular – die Schnörkellosigkeit des Blues ist ihm ebenso vertraut wie die waghalsig-abstrakte Linearität von Saxofonisten wie Warne Marsh und Lee Konitz.“ Tom Gsteiger, Zuger Presse, 6.10.04

" Der warme und transparente Ton dieses hochbegabten Melodikers ist schon früher aufgefallen; nie aber hat der 37-Jaehrige so innerlich gesammelt und entspannt aufgespielt wie in diesen acht Eigenkompositionen, die klingen, als wären sie Standards. Nichts ist ertüftelt, konstruiert, herbeigezwungen. Grabs Musik atmet und fliesst. " Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 26.12.04

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Die Presse über CRYPTIC BLUES (2006, Unit Records, UTR4166):

„ Christoph Grab gehört zu den innovativsten und profiliertesten Jazzmusikern der Schweizer Szene. CRYPTIC BLUES, das zweite Album nach PERSONAL lässt erneut aufhorchen: zeitgemässer Jazz, mal balladesk, mal eruptiv, aber immer mit Spielwitz, inspirierter Rhythmusgruppe und sattem Saxophonsound des Bandleaders. Musik, die sowohl in den Arrangements als auch in den Soli emotionale und intellektuelle Tiefe hat. Ein Muss für jeden Jazzfreund!“
BRIGITTE, Feb.’06

„ ... es gelang Christoph Grab, als Altosaxophonist hymnische Wärme zu erzeugen und mithin ein emotionales Klima zu schaffen, das seiner kompositorischen Zwiesprache mit dem Blues, dieser Urform unmittelbarer Expression, entsprach.“
NZZ, 14.1.06

„ Der Saxophonist Christoph Grab gilt als einer der ganz Grossen in der Schweiz. Mit CRYPTIC BLUES vereint er die Dynamik und Expressivität des Blues mit der Verspieltheit und Komplexität des Jazz...“
BaslerZeitung, 26.1.06

„(...) Nun legt er mit CRYPTIC BLUES einen ebenso überzeugenden Zweitling vor. Wieder spielt er mit seinem empathisch und energisch agierenden Trio (...). Und Grab überzeugt erneut mit seinem warmen, bauchigen Prä-Coltrane-Ton und nutzt seine splendide Technik, um – wie seine Ahnen von Hawkins bis Rollins – Geschichten zu erzählen.“
NZZ am Sonntag, 8.1.06

„ Mit dem zweiten Quartettalbum innert Kürze bestätigt der Zürcher Saxophonist Christoph Grab seinen kreativen Höhenflug. Die dichten Klanggeschichten erhalten neue Impulse vom deutschen Posaunisten Nils Wogram.“
RADIOMAGAZIN, Jan.’06

„ (...) Was das Christoph Grab Quartett mit Nils Wogram hier bietet, ist ein Panoptikum der Möglichkeiten, wie eleganter und anregender Jazz von heute klingen kann, wenn die Chemie stimmt und kreative Geister aus dem Vollen schöpfen.“ Bewertung 5/5
DER LANDBOTE, 17.1.06

„Einzigartig!“
SONNTAGSZEITUNG, 15.1.06

„(...) Die Musik seiner neuen CD klingt, wie ihr Titel verheisst: In erster Linie ist sie bluesig und direkt. Das Kryptische zeigt sich erst, wenn man sie analysieren will. Denn Grab ist erstens ein Intellektueller und zweitens ein Saxophonist mit einem Sound, der zuweilen direkt von den grossen alten Tenoristen Ben Webster und Paul Gonsalves herzukommen scheint.“
Aargauer Zeitung, 11.1.06

„Dass er dem Jazz trotzdem nie untreu wurde, dessen Zutaten er immer zu erneuern imstande ist, macht ihn nach wie vor zu einem wichtigen Interpreten dieser Richtung. Feines Gefühl für Timing, eine muskulöse, überzeugende Saxophonsprache und gute kompositorische Ideen zeichnen CRYPTIC BLUES aus.“
JAZZ’N’MORE, Jan.’06

Videos:

with yves theiler p, dominique girod b, pius baschnagel dr, live@MEHRSPUR/zurich, 23.10.2010